Warum Colormanagement?

Der sichere und konsequente 4c media Farbworkflow gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Farben und Logos in jedem Medium den Vorgaben Ihres Corporate Designs entsprechen.

In dem folgenden Beispiel sehen Sie eine Anzeige, die als Digitalproof im Vorfeld zeigt, wie die Anzeige im jeweiligen Magazin erscheinen würde. So kann die Datei perfekt an die jeweiligen Druckbedingungen angepasst werden.

Simulation der Druckbedingung, wenn die Anzeige im Bogenoffset auf einem gestrichenem Papier gedruckt wird.
Simulation der Druckbedingung, wenn die Anzeige im Bogenoffset auf einem gestrichenem Papier gedruckt wird.
Simulation der Druckbedingung, wenn die Anzeige für das FOCUS Magazin im Tiefdruck bei Burda auf LWC-Papier gedruckt wird.
Simulation der Druckbedingung, wenn die Anzeige für das FOCUS Magazin im Tiefdruck bei Burda auf LWC-Papier gedruckt wird.
Simulation der Druckbedingung bei Veröffentlichung der Anzeige in der BILD-Zeitung, gedruckt im Rollenoffset auf Zeitungspapier.
Simulation der Druckbedingung bei Veröffentlichung der Anzeige in der BILD-Zeitung, gedruckt im Rollenoffset auf Zeitungspapier.

Warum der Medien-Standard Druck ?

Der MedienStandard Druck definiert in Deutschland die Vorgaben und Toleranzen für den digitalen Kontraktproof. Er sorgt dafür, dass ein Proof jeder mit einem Farbmessgerät kontrolliert werden kann, ob die Vorgaben eingehalten wurden.
Der MedienStandard Druck ist die Voraussetzung für firmenübergreifende Proofstandards und eine flüssige Zusammenarbeit zwischen Agentur, Druckvorstufe und Druckerei.

Auf der Homepage des Bundesverbands Druck und Medien kann der MedienStandard Druck in der jeweils aktuellsten Auflage heruntergeladen werden.

Nachfolgend die zentralen Aussagen des MedienStandard Drucks für den digitalen Proof:

Einteilung in vier verschiedene Papiertypen

Ein Proof muß für einen der folgenden Papiertyp gefertigt sein:

1) Gestrichenes Papier ca. 115 g / qm
2) LWC Papier ca. 65g / qm
3) Ungestrichenes weißes Papier ca 115g / m
4) Ungestrichenes gelbliches Papier ca. 115 / m

Nur wenn Papiertyp im Proof und im Auflagendruck übereinstimmen, hat die Druckerei die Möglichkeit den Proof auch wirklich zu erreichen.

Kontrollzeile auf dem Proof

Auf dem Proof muß eine Kontrollzeile mit dem Namen der geprooften Datei, dem Datum und den verwendeten Farbprofilen vorhanden sein. Dies ermöglicht eine schnelle Kontrolle, welche Version einer Datei wann geprooft wurde, und ob die verwendeten Farbprofile auch die richtigen für den Papiertyp und das Proofmedium sind. Die FOGRA stellt unter www.fogra.org Links auf ICC-Profile für den MedienStandard Druck zur Verfügung. Die Profile sind die Voraussetzung, dass der Digitalproof in der Farbbigkeit möglichst genau den Vorgaben des MedienStandard Druck entspricht.

Der FOGRA Medienkeil CMYK ermöglicht die messtechnische Überprüfung der Farbigkeit eines Digitalproofs in Bezug auf den jeweiligen Papiertyp. Dafür wird der Medienkeil des Proofs auf schwarzer Unterlage mit einem Spektralfotometer vermessen. Die Messergebnisse werden dann mit den Vorgaben für den jeweiligen Papiertyp verglichen. Für die Druckerei hat der Medienkeil den großen Vorteil, daß sie Proofs kontrollieren kann, bevor es Abstimmungprobleme beim Auflagendruck gibt. Für den Auftraggeber ist der Medienkeil ein absolutes Muß, da der Medienkeil die unbedingte Voraussetzung ist, wenn der Auflagendruck im Vergleich zum Digitalproof reklamiert werden soll.

Für die Messung des Medienkeils CMYK gelten folgende Toleranzen:

  • Mittlere Abweichung zu den Vorgaben max. Delta E Lab 4
  • Maximale Abweichung höchstens Delta E Lab 10
  • Maximale Abweichung der Primärfarben höchstens Delta E Lab 5
  • Abweichung vom Papierton höchstens Delta E Lab 3